Acrylspachtel - brain-design Dekorative Wand- und Raumgestaltung

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Acrylspachtel

Rezepte
Spachtel-und Grundiermasse(Malgründe) mit Acryldispersion

Spachtelmasse

Mit Champagnerkreide oder Marmormehl und Acrlybinder.
Wahlweise kann man dann noch Quarzsand oder anderes hinzugeben.

Grundierungsmassen

- Dazu wird der Füllstoff (z.B. Kreide) zunächst mit wenig Wasser angepastet.
Um Klumpenbildung zu vermeiden, wird die Kreide durch ein Sieb langsam in Wasser eingestreut,
unter ständigem Umrühren und Durchspachteln bis zur pastenartigen Konsistenz.
Längeres Stehen lassen der Mischung fördert die Homogenisierung,
ebenso kann ein Tropfen Spülmittel die Benetzung erleichtern.
Erst dann wird der Acryldispersionsbinder zugesetzt.
Dessen Menge richtet sich nach den gewünschten Eigenschaften des Grundes.
Wenig Binder (ca. 1 Volumenteil Binder auf 2 Volumenteile Kreidepaste) ergibt einen saugenden Grund,
der allerdings etwas spröde ist und nur auf wenig flexiblen Bildträgern (z.B. Hartfaserplatten,
Holz, Mauerwerk etc.) verwendet werden sollte. Eine solche Grundierungsmasse trocknet weiß auf
(weil die Masse porös ist) und lässt sich sehr gut (trocken) schleifen.

Setzt man mehr Binder hinzu, so wird die Masse stärker gebunden,
sie wird nach dem Trocknen elastischer, weniger stark saugend.
Gelangt man zu höheren Bindermengen (etwa 1 Teil Farbteig, 2 Teile Binder),
so erhält man nicht saugende Malgründe. Besteht der Füllstoff dann nur aus Kreide,
so wird man nach dem Trocknen feststellen, dass der Grund nun nicht mehr weiß ist,
sondern glasig-transparent. Das liegt daran, dass der Unterschied der Brechungsindizes
von Kreide und Acrylharz gering ist, das Licht an den Grenzflächen Kreide/Acrylharz nicht
mehr reflektiert wird. Will man das vermeiden, d.H. einen schwach saugenden, binderreichen und
trotzdem weißen Malgrund haben, so muss man nur einen Teil der Kreide gegen ein stark deckendes, hoch brechendes Weißpigment ersetzen: z.B.Zinkweiß oder Titanweiß.
Solche stärker gebundenen weißen Malgründe stehen in nichts den Halböl- und Ölgründen nach,
sie eignen sich ganz hervorragend zur Grundierung von flexiblen Bildträgern wie z.B. Leinwand.

Manchmal möchte man den Grund nicht glatt haben, sondern ihn dickschichtig auftragen, und ihn etwa mit einem Spachtel kräftig strukturieren. Mit Acryldispersionsgebundenen Gründen ist das eine einfache Sache. Man verwende dazu als Binder eine verdickte Binderpaste. Durch stärkere Bindemittelzugabe sollte man dann allerdings Sorge dafür tragen, dass solche dickschichtigen Grundierungen nicht reißen und abplatzen (ausprobieren!).

Will man einen Malgrund glatt schleifen, so sollte man weniger Binder nehmen.

Der wichtigste Vorteil der Acrylatgründe gegenüber den Leimkreide-Gründen, soll abschließend erwähnt werden: Man kann die acrylgebundenen Gründe problemlos mit wässrigen Farben übermalen,
ohne befürchten zu müssen, dass der Grund angelöst wird.

Die Mengenangaben (d.H. der Relation Binder/Pigment) sind bewusst nicht exakt ausgedrückt.
Das liegt daran, dass die unterschiedlichen Füllstoffe sich unterschiedlich verhalten,
z.B. ist das stark abhängig von deren Korngröße. Man muss also immer etwas probieren,
was sehr einfach ist: Die fragliche Masse streicht man dünn auf ein Stück Papier auf,
lässt trocknen (kann man mit einem Fön beschleunigen) und prüft dann das Ergebnis.
Ist die Grundiermasse dann zu spröde oder "kreidet ab", so setzt man mehr Binder hinzu;
Ist sie zu glänzend, zu wenig saugend oder zu elastisch, so gibt man mehr Füllstoffpaste hinzu.
Ist die Masse transparent geworden, gibt man etwas mit Wasser benetztes Weißpigment hinzu.

 
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